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Händel-Skulptur
Künstler: Frank-Helge Steuer (*1943), Göttingen
Ort: Ernst-Honig-Wall/Deutsches Theater
Objekt: Stahlkonstruktion
Die Stahlkonstruktion entstand aus einer 1 x 2 Meter großen und 250 Kilogramm schweren Stahlplatte und stellt Georg Friedrich Händel als Silhouette/im Profil dar.
Zum 100-Jährigen Jubiläum der Internationalen Händel-Festspiele beauftragte die Stadtwerke Göttingen AG den Göttinger Künstler Frank-Helge Steuer mit der Herstellung einer Händel-Skulptur. Am 28. Oktober 2020 wurde diese am Aufstellungsstandort, dem Ernst-Honig-Wall, an die Händel-Festspiele als Schenkung übergeben.
Frank-Helge Steuer wurde 1943 in Breslau geboren. Seit 1996 ist er freischaffender Künstler und engagiert sich im Göttinger Künstlerhaus und im Künstlerbeirat. Sein Werdegang ist gekennzeichnet durch kontinuierliches Arbeiten und der Reflexion darüber was Kunst- und Kunstprojektion bedeutet. Er sagt über sich „Ich befinde mich in einem permanenten Experiment!“. Seit 1982 kann er auf zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland zurückblicken.
Spezialität des Göttinger Künstlers Frank-Helge Steuer sind Figuren, aus schweren Stahlplatten herausgeschnitten. Er fertigt sie im Format, das auf den Schreibtisch passt, aber auch in Überlebensgröße. Seine Skulpturen sollen rosten! Zahlreiche Skulpturen befinden sich im öffentlichen Raum. Seine Skulpturen stehen in Göttingen an vielen Orten. Durch Witterungseinflüsse kommt es im Laufe der Zeit zu äußerlichen Veränderungen an den Skulpturen, es entsteht ein interessantes Farbenspiel und zeigt die Vergänglichkeit. Ein fester Bestandteil seiner Kunst ist Blattgold, das zum Markenzeichen von Frank-Helge Steuer wurde.
Siehe auch: Engel-Installation / Prima Hellerina / Stahlschwinger mit Goldherz / Experimentelle Stahlskulptur
