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Denkmal für die Zwangsarbeiter*innen auf dem Ehrenfriedhof
Ort: Ehrenfriedhof auf dem Stadtfriedhof
Objekt: Gedenkstein aus Sandstein (220 x 100 cm), 2023
Das Denkmal wurde im Mai 2023 zum Gedenken an die von den Nationalsozialisten aus Ihrer Heimat verschleppten Menschen, die von 1939 bis 1945 in Göttingen Zwangsarbeit leisten mussten und hier verstorben sind, aufgestellt.
Im Jahr 1972 sind 166 Gräber von Zwangsarbeiter*innen auf den Ehrenfriedhof, Abteilung 46 D, umgebettet worden. Bis dahin waren die Grabstellen auf dem Stadtfriedhof verteilt.
Die Namen aller beerdigter Personen sind hier zu finden:
Namensliste Abteilung 46 D
Nach Auswertung der Bestattungsregister des Stadtfriedhofs ist festgestellt worden, dass insgesamt 38 Gräber von Zwangsarbeit*innen nicht umgebettet, sondern zwischen 1970 und 1976 eingeebnet wurden. Ihre Namen können hier nachgelesen werden:
Eingeebnete Gräber
Weiterführende Informationen: Die Historikerin Dr. Cordula Tollmien hat im Auftrag der Stadt Göttingen die Geschichte der NS- Zwangsarbeiter*innen in Göttingen erforscht. Ihre Forschungsergebnisse sind auf der Website www.zwangsarbeit-in-goettingen.de einsehbar. Die Dauerausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945“ zeigt die Geschichte der NS-Zwangsarbeit im südniedersächsischen Raum (zwangsarbeit-in-niedersachsen.eu).
